Rückwärtsfahren

  • schnelle Richtungsänderung
  • Übergang in weitere Tricks

Hüpfen

 

  • Hüpfen auf der Stelle
  • Seitliches Hüpfen
  • Treppen und Stufen seitwärts hochhüpfen
  • Treppen und Stufen runterhüpfen, bereit zum weiterfahren

Balancieren auf Hindernissen

  • Stillstand
  • Balance halten auf schmalen Balken oder Kanten
  • Vorwärtsbewegung auf Hinderniss

Pendeln

  • vor- & rückwärtsbewegung auf engem Raum
  • Übergang in weitere Tricks

Einbeinfahren

  • auf der Gabel
  • mit ausgestrecktem Bein
  • mit überkreuztem Bein

Wheel walk

  • laufen auf dem Rad

Hüpfen

Voraussetzungen

  •  Sicheres Fahren auf gerader Strecke


  • Kurze Stillstände und leichte vor-& zurück bewegungen auf der Stelle


  • Vom Sattel aufstehen können, um in der Hüft- und Knieposition frei federn zu können


Nutzen und Einsatz



  • Bordsteine oder kleine Stufen können durch flüssiges Landen überwunden werden, sodass die Fahrt direkt weitergeht.
  • Treppenstufen lassen sich durch einen Sprung nach unten meistern, um schnell weiterzufahren.
  • Auf unebenem Gelände, wie bei Löchern, Kies oder Wurzeln, hilft das Hüpfen, Hindernisse sicher & schnell zu überwinden. 

Vorbereitung 

Halte den Sattel mit einer Hand fest und gehe leicht in die Knie. Bleib nicht auf dem Sattel sitzen, sondern steh auf, damit du mehr schwung holen kannst.

Sprung

Drück dich kräftig aus den Knien nach oben, zieh den Sattel mit der Hand mit und nutze den Schwung, um ein bisschen mehr Höhe zu gewinnen. 

Landung

Gehe leicht in die Knie und fange den Aufprall ab. Versuche den Oberkörper zu stabilisieren, um gleich bereit für den nächsten Sprung zu sein. 

Nutzen und Einsatz


  • Seitlich springen hilft, Hindernissen auf dem Weg auszuweichen und sicher weiterzufahren.
  • Treppen oder Kanten lassen sich seitwärts hochhüpfen, ohne vom Einrad abzusteigen.
  • Auch für Tricks oder Parkour-Elemente lassen sich seitliche Sprünge gut einsetzen. 

Vorbereitung 

Halte mit der einen Hand den Sattel um ihn in die höhe mitziehen zu können, halte den anderen Arm auf die Seite in die du springen möchtest, um aus zu balancieren.

Gewichtverlagerung

Kippe den Oberkörper in die Richtung, in die du springst.

Blick in Sprungrichtung

Schaue dort hin wo du landest.

Sprung

Mit den Oberschenkeln kannst du während dem Sprung den Sattel etwas einklemmen um entlastes so den Arm etwas.

Landevorbereitung

Gehe wieder leicht in die Knie so kannst du dein Gewicht über dem Einrad abfendern.

Landung

Versuche den Oberkörper so schnell wie möglich in eine gerade Position zu bringen um bereit für den nächsten Sprung zu sein.

Stillstand auf Hindernissen

  •  Sicheres sitzen auf dem Einrad 



Nutzen und Einsatz


  • Vor Hindernissen wie Ampeln oder Fussgängerstreiffen ist es vorteilhaft, nicht absteigen zu müssen, sondern kurz anzuhalten, zu warten und dann direkt weiterfahren zu können.
  • Das Balancieren lässt sich auch als Challenge gestalten, indem man auf verschiedenen Hindernissen versucht, so lange wie möglich oben zu bleiben. 

Haltung

Um im Stillstand auf dem Einrad sicher zu stehen, ist eine aufrechte Haltung wichtig. Die Arme werden seitlich ausgestreckt, um zusätzlich die Balance zu halten. Der Blick richtet sich nach vorne. Am besten suchst du dir einen festen Punkt und konzentrierst dich darauf. 

Pedalen

Die Pedalen sollten auf gleicher Höhe stehen, das heisst etwa waagerecht zueinander. 

Reifen

Am Anfang kann es ausserdem helfen, wenn der Reifen nicht zu stark aufgepumpt ist, so lässt sich das Einrad leichter kontrollieren. 

Rückwärts fahren

Voraussetzungen

  •  Sicheres Fahren auf gerader Strecke




Nutzen und Einsatz


  • Beim Rangieren oder Positionieren auf engem Raum kann das Rückwärtsfahren von Vorteil sein.

Haltung


Achte darauf, den Oberkörper gerade zu halten und den Blick nach vorne zu richten. Ein gerader Rücken und entspannte Schultern stabilisieren die Balance. Die Ausgestreckten Arme helfen auch das Gleichgewicht zu halten. Anfangs kannst du dich an einer Wand festhalten oder einem Gartenzaun oder an einer anderen Person.

Kurbel & Pedal Stellung

Die Pedalen sollten auf gleicher Höhe stehen, das heisst etwa waagerecht zueinander. 

Reifen


Am Anfang kann es ausserdem helfen, wenn der Reifen nicht zu stark aufgepumpt ist, so lässt sich das Einrad leichter kontrollieren. 

Pendeln

Voraussetzungen

  •  Sicheres Fahren auf gerader Strecke
  • Sicheres aufsteigen



Nutzen und Einsatz



  • An Bordsteinen und Fussgängerstreifen muss man dank der Vor- und Rückwärtsbewegung nicht vom Einrad absteigen
  • Durch das Pendeln kann man sich auf engem Raum drehen und flexibel manövrieren
  • Viele Tricks bauen auf dem Pendlen auf es ist ein sehr nützlicher Trick

Ausgansposition

Das Pendeln ist eine stetige Vor- und Rückwärtsbewegung des Einrads um jeweils etwa 180 Grad. Man steigt ganz normal auf das Einrad auf und beginnt direkt mit einer halben Umdrehung: Der Fuss, der oben oder weiter vorne steht, drückt das Pedal nach unten, bis es eine halbe Umdrehung gemacht hat. Der untere bzw. hintere Fuss folgt dieser Bewegung automatisch. Danach wird die Bewegung wieder zurückgeführt. So entsteht das rhythmische Hin- und Herpendeln. 

Start-Stopp

Um in eine flüssige Pendelbewegung zu kommen, kannst du am Anfang gut mit kleinen Start-Stopp-Bewegungen üben. Also kurz anfahren und dann direkt wieder abbremsen. Genau diese Bewegung braucht man fürs Pendeln, nur eben nicht abgehackt, sondern im Fluss.

von 9 Uhr bis 3 Uhr

Am Anfang hilft es, wenn man sich an einem Pfosten, Zaun oder einer Wand festhält, damit man die Bewegung sauber ausführen kann, ohne gleich das Gleichgewicht zu verlieren. Mit der Zeit spürt man immer besser, wie sich das Einrad von „neun Uhr nach drei Uhr“ und danach wieder zurück bewegen soll. Sobald das Pendelgefühl da ist, geht es fast wie von selbst.


Einbein

Voraussetzungen

  •  Sicheres Fahren auf gerader Strecke
  • Sicheres aufsteigen



Nutzen und Einsatz



  • sicheres und besseres Fahrgefühl
  • verbessert Kontrolle über das Einrad (sehr gut für die Koordination)
  • Grundlage für viele Tricks

Fuss auf der Gabel

 

Die einfachste Variante, einbeinig zu fahren, ist indem man den schwächeren Fuss auf der Gabel plaziert. Allerdings hat nicht jedes Einrad eine eckige Gabel, bei abgerundeten Gabeln kann man den Fuss nicht so gut abstellen, da er abrutscht, sobald man weniger Druck auf ihn ausübt. 


Am Anfang kann man üben, den Fuss immer wieder auf die Gabel zu setzen und wieder herunterzunehmen. So bekommt man ein Gefühl dafür, wo der Fuss hinmuss, und merkt schnell, dass es am einfachsten ist, wenn man den Körper aufrecht hält. Die Arme ausstreckt, den Blick nach vorne richtet und sich anfangs noch an einer Wand, Gartenzaun oder Person festhält.


Als Nächstes kann man Vor- und Rückwärtsbewegungen üben, gleich wie beim Pendeln einfach nur mit einem Bein (das ist übrigens ein eigener Trick). Sobald man sich sicher fühlt, kann man versuchen, durch mehr Druck auf die Pedale Schwung zu erzeugen und eine ganze Umdrehung zu schaffen. Dann hängt man direkt die nächste Umdrehung an, indem man den Schwung beibehält. Und dann immer so weiter. 


Wenn man die Grundtechnik beherrscht, kann man als nächsten Schritt versuchen, normal aufzusteigen, loszufahren und während der Fahrt den Fuss anzuheben, die Gabel zu ertasten und den Fuss dort kontrolliert absetzen. Anschliessend fährt man mit nur einem Bein weiter. 

Wenn dieser Ablauf sicher funktioniert, kann man dieselbe Übung mit dem anderen, ungewohnten Bein durchführen.
Und wenn auch das gut geht, lässt sich der gesamte Trick auch rückwärts ausführen. 

Bein nach vorne gestreckt

Diese Variante ist etwas schwieriger als das Fahren mit dem Fuss auf der Gabel. Deshalb empfiehlt es sich, zuerst den einfacheren Trick mit dem Fuss auf der Gabel zu lernen.

Wenn man diese Bewegung sicher beherrscht, kann man das Bein nach vorne strecken. Am einfachsten ist es, wenn das ausgestreckte Bein komplett gespannt ist und in einem Winkel von etwa 45 Grad nach unten zeigt.

Das Anspannen des Beins kann über längere Distanzen sehr anstrengend sein. Man kann das Bein jedoch jeder Zeit während dem Fahren wieder zurücknehmen und dann auf der Gabel abstellen, um weiter einbeinig zu fahren. Oder man kann das Bein direkt zurück auf die Pedale setzen und wieder normal weiterfahren. 

Dazu lohnt es sich, kurz nach unten zu schauen, um zu erkennen, wo sich das Pedal befindet. Denn wenn man das Pedal nicht im Blick hat, wird es sehr schmerzahaft, sobald man mit dem Schiebein dagegen stösst.  

Fuss über das Knie gelegt

Hier empfiehlt es sich, zuerst die beiden vorherigen Tricks sicher zu beherrschen, bevor man mit diesem beginnt. Da sich das tretende Bein ständig bewegt, muss das Bein, das auf dem Knie liegt, immer mit einer Auf- und Abbewegung mitgeführt werden.

Das ist anfangs sehr ungewohnt und umständlich und man bekommt schnell Krämpfe im Oberschenkel.

Deshalb empfiehlt es sich, zuerst nur zu pendeln. So muss das überschlagene Bein jeweils nur eine halbe Umdrehung nach oben und wieder nach unten mitmachen, so kann man sich wie ein bisschen einwärmen um dann später mit Schwung in die Bewegung reinzukommen.

Wheel-walk

Voraussetzungen

  •  Sicheres Fahren auf gerader Strecke
  • Sickeres aufsteigen
  • Einbeinfahren




Nutzen und Einsatz



  • sicheres und besseres Fahrgefühl
  • verbessert Kontrolle über das Einrad (sehr gut für die Koordination)
  • Grundlage für viele Tricks

Fuss Position

Zuerst stellt man sich mit dem Rücken an eine Wand. Dann steigt man auf das Einrad und lehnt den ganzen Rücken an die Wand, um das Gleichgewicht zu halten. Ein Fuss wird direkt vor die Gabel gesetzt, wobei möglichst viel Fussfläche Kontakt mit dem Rad hat. Der andere Fuss wird leicht versetzt dahinter positioniert. 

Gewicht Verteilung

Anschliessend verlagert man das Gewicht gleichmässig auf beide Füsse und beginnt, sie abwechselnd vorwärts zu bewegen. Das Hauptgewicht bleibt jedoch mittig über dem Sattel. Am Anfang übt man am besten nur auf kurzen Strecken, entlang einer Wand oder Gartenzaun, um ein Gefühl für das Abrollen des Rades zu bekommen. Der Oberkörper bleibt dabei aufrecht und die Knie sind leicht gebeugt. Der Blick ist nach vorne gerichtet um zu sehen wohin man fährt.

Schritte auf dem Rad

Sobald das Gleichgewicht stabil ist und man das Gefühl fürs Rad bekommen hat, kann man die Schrittweite vergrössern und das Tempo etwas erhöhen. Danach übt man den Wheel-Walk ohne Wandunterstützung und steigert die Distanz nach und nach. Während des gesamten Tricks führt man die Bewegungen der Füsse bewusst aus und hält den Oberkörper aufrecht, um das Gleichgewicht zu halten.

Sobald man das laufen auf dem Rad beherrsch, kann man die Füsse auf dem rotierenden Reiffen schleifen lassen. Und bei einem Gefälle rollt das Rad durch die Schwerkraft fast von selbst weiter.